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TEAM SIGNALING
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* Herzlichen Glückwunsch, Marcello! * 

Wir freuen uns sehr, bekannt zu geben, dass Marcel kürzlich erfolgreich seine Doktorarbeit verteidigt hat. Marcel, der ursprünglich als Doktorand im Team Signaling angefangen hat (gefördert durch den Sonderforschungsbereich Membranbiologie SFB 1208 an der HHU), schloss sich später dem ERC-finanzierten Sympore-Team am Max-Planck-Institut für Biochemie in München an, wo er Plasmodesmata mithilfe von cryo-ET erforschte. Wir sind unheimlich stolz auf ihn, freuen uns riesig mit ihm und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute!

 

 

 

* Herzlichen Glückwunsch an Nobelpreisträger Prof. Dr. Georg Nagel! *

Wir gratulieren Prof. Dr. Georg Nagel ganz herzlich zum Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 2026 für seine wegweisenden Arbeiten zu Channelrhodopsinen und den Grundlagen der Optogenetik!

Über diese besondere Auszeichnung freuen wir uns umso mehr, da uns eine enge wissenschaftliche Zusammenarbeit verbindet. In unserer Forschung nutzen wir von Georg Nagel und seinen Kollegen entwickelte lichtgesteuerte Ionenkanäle, um die systemische Signalweiterleitung in Pflanzen zu untersuchen und zelluläre Prozesse gezielt mit Licht zu beeinflussen.

Wir sind Georg sehr dankbar für seine kontinuierliche Unterstützung, sowohl als Kooperationspartner als auch als Co-Betreuer von Abschlussarbeiten, und für den wissenschaftlichen Austausch, der unsere Arbeit seit vielen Jahren bereichert.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser mehr als verdienten Auszeichnung, Georg! 

News-Archiv


Signalübertragung in Pflanzen

Pflanzen sind sesshaft und müssen, um zu überleben, schnell auf äußere Reize reagieren und sich anpassen können, z. B. auf Veränderungen der Lichtintensität, der Wasserverfügbarkeit oder als Reaktion auf Verwundungen.
Die lokale Wahrnehmung eines Reizes löst in der Regel eine reizspezifische Reaktion sowie die Erzeugung von mobilen Signalen aus. Diese Signale können an entfernte Teile der Pflanze übertragen werden, die den ursprünglichen Reiz nicht erhalten haben, und dienen dazu, diese Organe auf eine bevorstehende Bedrohung oder einen Stress vorzubereiten. Die Signalübertragung kann auf chemischem, elektrischem oder hydraulischem Weg - oder einer Kombination davon - erfolgen.  Erstaunlicherweise können unterschiedliche Arten von Reizen durch dieselben Signale "kodiert" werden und dennoch zu spezifischen Anpassungen an den Reiz führen.

Aus diesem Szenario ergeben sich zwei grundlegende Fragen:

  1. Was bestimmt die Spezifität eines Reizes?
  2. Auf welchen molekularen und strukturellen Grundlagen beruht die pflanzliche Signalübertragung, z.B., als Reaktion auf Insektenfraß?

Mein Team versucht, diese Fragen auf (elektro-)physiologischer, biochemischer und genetischer Ebene in Arabidopsis, Hefe und Moos zu beantworten. Die dabei eingesetzten Methoden und Technologien umfassen, u.a., Blattberflächen-Potenzialmessungen, genetisch kodierte Biosensoren, Optogenetik, Proteinextraktion und -aufreinigung, cryoET und Metabolomics.

Arbeitsgruppenleiter
Dr. Michael Wudick
Gebäude: 26.14
Etage/Raum: 00.110
+49 211 81-10396
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