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Laura Redzich hat ihre Doktorarbeit erfolgreich verteidigt
Wir gratulieren unserer Doktorandin Laura Redzich herzlich zur erfolgreichen Verteidigung ihrer Doktorarbeit mit dem Titel “Spatiotemporal investigation of Xanthomonas oryzae pv. oryzae infection trajectories and the functional impact of SWEET promoter editing”.
In ihrer Arbeit untersuchte Laura die räumlich zeitliche Dynamik der Infektion von Reis durch ein weitverbreitetes Reis-Pathogen und analysierte den funktionellen Einfluss der gezielten Editierung von SWEET Promotoren auf die Krankheitsentwicklung. Ihre Ergebnisse liefern wertvolle neue Einblicke in die molekularen Interaktionen zwischen Pathogen und Wirt und tragen wesentlich zur Entwicklung innovativer Strategien für eine nachhaltige Krankheitsresistenz in Reis bei.
Wir danken Laura für ihr großes Engagement und ihre hervorragende wissenschaftliche Arbeit und wünschen ihr für ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg alles Gute und viel Erfolg.
Genome editierte Reissorte Kamala zeigt deutliche Ertragssteigerung in indischen Feldversuchen
Ergebnisse aus den landesweiten indischen AICRIP (All India Coordinated Research Project on Rice) Feldversuchen zeigen, dass die genome editierte Reissorte Kamala im Durchschnitt eine Ertragssteigerung von 19 Prozent gegenüber etablierten Vergleichssorten erreicht. Kamala basiert auf einer elitären Reissorte und wurde durch die gezielte Feinabstimmung der Aktivität eines Cytokinin Oxidase Gens mittels Genomeditierung entwickelt.
Die erhöhte Ertragsleistung wurde konsistent unter praxisnahen Feldbedingungen beobachtet und unterstreicht das Potenzial präziser genome editierter Ansätze zur nachhaltigen Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität. Die wissenschaftlichen Ergebnisse wurden als Preprint auf bioRxiv veröffentlicht (Link zur Publikation).
Die Entwicklung von Kamala erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Satendra Mangrauthia und indischen Partnerinstitutionen. Die Linie wurde inzwischen offiziell als neue Reissorte in Indien registriert und kann auf Grundlage der geltenden Regularien der indischen Regierung prinzipiell für den Anbau freigegeben werden, da sie keine transgenen Sequenzen enthält.
Die Registrierung von Kamala wurde öffentlich von der Organisation The Coalition for a GM Free India kritisiert. In diesem Zusammenhang hat das Indian Council of Agricultural Research (ICAR) eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht, die die wissenschaftliche und regulatorische Einordnung der Sorte erläutert (Link zur Stellungnahme).
Neue Publikation: Wie Zucker die Virulenz von Reispathogenen antreibt
In einer kürzlich veröffentlichten Studie aus einer gemeinsamen Zusammenarbeit der Labore von Bing Yang und Wolf Frommer, unter der Erstautor*innenschaft von Nora Zöllner, untersucht unser Team die Rolle von Saccharose für die Virulenz des Reispathogens Xanthomonas oryzae pv. oryzae, dem Erreger der bakteriellen Blattdürre. Die Arbeit zeigt, dass der Erreger pflanzliche Saccharose, die über SWEET Transporter aus den Wirtszellen freigesetzt wird, aktiv aufnimmt und verwertet. Dabei identifizierten die Autor*innen einen spezifischen Gencluster, das sogenannte sux Locus, der für Transport und Abbau von Saccharose verantwortlich ist. Besonders der Saccharose Symporter SuxC und die Saccharose Hydrolase SuxB sind entscheidend für bakterielles Wachstum, Fitness und volle Virulenz auf verschiedenen Reissorten. Die Studie belegt, dass Saccharose nicht nur als Nährstoff dient, sondern auch bakterielle Motilität, Biofilmbildung, die Produktion extrazellulärer Polysaccharide sowie die Besiedlung des Xylems fördert. Damit liefert die Publikation wichtige neue Einblicke in die molekularen Mechanismen der Pathogenität und eröffnet Ansatzpunkte für innovative Strategien zum Pflanzenschutz (Link zur Publikation).
Fatiha Atanjaoui hat ihre Doktorarbeit erfolgreich verteidigt
Wir freuen uns sehr, dass Fatiha ihre Dissertation „Dissecting the interplay of chemical and electrical components of systemic wound signaling in plants“ erfolgreich verteidigt hat. Herzlichen Glückwunsch Fathia und alles Gute für deinen weiteren beruflichen Weg!
Prof. Dr. Wolf B. Frommer als Highly Cited Researcher 2025 ausgezeichnet
Prof. Dr. Wolf B. Frommer wurde im Jahr 2025 von Clarivate als „Highly Cited Researcher“ ausgezeichnet. Die Aufnahme in diese Liste gehört zu den international angesehenen Anerkennungen für herausragende wissenschaftliche Leistungen und zeigt die außergewöhnliche Wirkung seiner Forschungsarbeiten innerhalb der globalen wissenschaftlichen Gemeinschaft.
Clarivate verleiht diese Ehrung jährlich an Forscher*innen, deren Publikationen in ihrem jeweiligen Fachgebiet besonders häufig zitiert wurden. Die Auszeichnung basiert auf Analysen der Datenbanken „Web of Science“ und „Science Citation Index“ und hebt jene Personen hervor, deren Arbeiten einen besonders starken Einfluss auf die Weiterentwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse haben.
Sichere Transgen-Analyse in Genom-editierten Nutzpflanzen
In der aktuellen Ausgabe von Nature Biotechnology beschreiben Forschende des Healthy Crops Projekts, wie Long-Read Whole-Genome Sequencing (WGS) genutzt werden kann, um sicher nachzuweisen, dass in Genom-editierten Pflanzen keine Fremd-DNA verbleibt. Die Studie zeigt, dass Long-Read WGS derzeit die verlässlichste Methode ist, um regulatorische Anforderungen für die Freisetzung solcher Pflanzen zu erfüllen (Link zur Publikation).
Healthy Crops zeigt: Genom-editierter Reis bleibt ertragreich und transgenfrei
In einer aktuellen Veröffentlichung in der Plant Biotechnology Journal beschreibt das Healthy Crops Team Methoden zur sicheren Entfernung von Transgenen aus Genom-editierten Reispflanzen. Die Studie zeigt, dass durch gezielte Kreuzungen und den Einsatz von Long-Read Whole-Genome Sequencing (WGS) überprüft werden kann, ob Fremd-DNA vollständig entfernt wurde. Zudem wurde nachgewiesen, dass die vorgenommenen Editierungen keine Auswirkungen auf Ertrag oder Pflanzenwachstum haben (Link zur Publikation).
Bio-Gründer Wettbewerb 2025: Healthy Crops schafft es auf Platz 1
Das Healthy Crops Projekt wurde beim diesjährigen Bio-Gründer Wettbewerb 2025 mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Das internationale Forschungsteam entwickelt krankheitsresistente Reissorten, die insbesondere für den Anbau in Afrika und Asien geeignet sind. Durch den Einsatz moderner biotechnologischer Methoden trägt das Projekt entscheidend dazu bei, Ernteausfälle zu reduzieren, lokale Landwirtschaftssysteme zu stärken und langfristig die Ernährungssicherheit in besonders betroffenen Regionen zu verbessern. (mehr…)
Kernporen-Proteine an Plasmodesmen entdeckt
Unser Plasmodesmata-Teram zeigt in einem neuen eLife-Preprint, dass mehrere Proteine, die bisher nur aus den Kernporen bekannt waren, auch an Plasmodesmen vorkommen, den Kanälen, über die Pflanzenzellen miteinander kommunizieren. Die Autor*innen identifizierten rund 20 sogenannte Nukleoporine (NUPs) in Plasmodesmen-Fraktionen und bestätigten für einige davon eine doppelte Lokalisation an Kernporen und Zellverbindungen. Besonders das Transmembranprotein CPR5 scheint nahe den Plasmodesmenöffnungen lokalisiert zu sein und könnte den Stoffaustausch zwischen Zellen beeinflussen. Diese Beobachtungen deuten darauf hin, dass Plasmodesmen und Kernporen ähnliche Prinzipien der molekularen Selektion nutzen könnten. Zwar sind weitere funktionelle Studien nötig, doch die Ergebnisse eröffnen neue Perspektiven auf die Regulierung des interzellulären Transports in Pflanzen (Link zur Publikation).
Best Poster Award für Khadija Rombi auf der "Conference on Plant Vascular Biology"
Unsere Kollegin Khadija Rombi wurde auf der 7th International Conference on Plant Vascular Biology in Osaka (Japan) mit dem Best Poster Award ausgezeichnet. Mit ihrem Poster überzeugte sie die Jury durch wissenschaftliche Exzellenz und klare Darstellung ihrer Forschungsergebnisse. Wir gratulieren Khadija herzlich zu dieser herausragenden Leistung! (Link zur Konferenz Webseite)
Neue Übersicht zur Rolle von Phasentrennung im nukleären Transport
Jona Ejike aus dem Plasmodesmata Team von Dr. Moritz Schladt von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf beschreibt im Journal of Experimental Botany, wie Phasentrennung den Austausch von RNA und Proteinen durch den nukleären Porenkomplex (NPC) ermöglicht. Die Autor*innen zeigen, dass intrinsisch ungeordnete FG-Proteine durch biomolekulare Kondensate selektive Barrieren bilden, die Transportrezeptoren passieren können, während andere Moleküle ausgeschlossen werden. Zudem werden Parallelen zu Plasmodesmata in Pflanzen gezogen, die ähnliche Transportmechanismen nutzen (zur Publikation).
Juan Camilo Barbosa-Caro hat seine Doktorarbeit erfolgreich verteidigt
Wir freuen uns riesig, die großartige Nachricht zu teilen, dass Juan seine Doktorarbeit mit dem Titel “Integrative investigation of plant long-distance electric signaling: spatial, analytical, and optogenetic dissection” erfolgreich verteidigt hat! Herzlichen Glückwunsch, Juan – wir sind unglaublich stolz auf deine Leistung und sind gespannt, welche spannenden Entdeckungen dich auf deinem wissenschaftlichen Weg noch erwarten!
Jona Ejike promoviert mit summa cum laude!
Wir freuen uns riesig, dass Jona Ejike aus dem Plasmodesmata-Team seine Doktorarbeit mit der Bestnote summa cum laude abgeschlossen hat! In seiner Arbeit mit dem Titel „Identifying new components in plasmodesmal gating“ hat Jona spannende neue Einblicke in die Regulation der Zell-zu-Zell-Kommunikation in Pflanzen gewonnen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem großartigen Erfolg und alles Gute für deine weitere Zukunft, Jona!
Wolf B. Frommer in die Nationale Akademie der Wissenschaften der USA gewählt
Wolf B. Frommer, Professor am Institut für Molekulare Physiologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, wurde in die National Academy of Sciences (NAS) der Vereinigten Staaten gewählt. Die Mitgliedschaft in der NAS zählt zu den höchsten wissenschaftlichen Auszeichnungen und würdigt seine herausragenden Beiträge zur Pflanzenforschung, insbesondere auf dem Gebiet des Nährstofftransports und der molekularen Pflanzenphysiologie.
Elizas Entdeckungen über die räumliche Differenzierung der Mikrobiota werden von der Internationalen Gesellschaft für Pflanzenpathologie hervorgehoben
Eliza hat gerade ihre bahnbrechende Arbeit über die räumliche Differenzierung der Mikrobiota entlang der Wurzelachse in Cell Host Microbes veröffentlicht. Ihre Arbeit wurde nun im Newsletter der Internationalen Gesellschaft für Pflanzenpathologie hervorgehoben.
Diversity-Preise der HHU verliehen Engagiert und vielfältig forschen, lehren und studieren
Am 3. Mai 2022 wurde der Diversity-Preis verliehen an Prof. Dr. Wolf B. Frommer, Leiter des Instituts für Molekulare Physiologie und Alexander von Humboldt Professor, an Esther Seyffarth, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Philosophischen Fakultät und Doktorandin in der Allgemeinen Sprachwissenschaft, Fachgebiet Computerlinguistik, sowie an die Studierenden Iman Akboua und Nada Haddou-Temsamani, die gemeinsam das AStA-Frauenreferat leiten. Die Fortsetzung des Artikels hier.
Eine neue Veröffentlichung in PLoS Genetics
Forscher aus den USA haben nun gemeinsam mit unserem Team „Crop yield in Maize“ am Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln eine Methode namens „MOA-seq“ entwickelt, mit der sich alle Regionen des aktiven Genoms in einem einzigen Experiment und mit hoher Auflösung bestimmen lassen. Am Beispiel der Kulturpflanze Mais werden die Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift PLoS Genetics vorgestellt.
Zwei Zuschüsse im Institut für Molekulare Physiologie
Zwei unserer Teamleiter, Dr. Manuel Miras aus dem ERC-Projekt und Dr. Thomas Hartwig aus dem Mais-Projekt, haben neue Fördermittel erhalten.
Dr. Miras erhielt den Marie-Skłodowska-Curie-Fonds, der Teil des ERC-Programms „Horizon Europe 2021“ ist, Dr. Hartwig erhielt DFG-Mittel für ein Projekt mit dem Titel „Functional characterization of cis-regulatory variation underlying trait diversity in maize“.
Wir sind sehr stolz auf unsere Führungskräfte.
Link:
Wichtige Veröffentlichung in The Plant Cell
Dem Team Transporter ist es erstmals gelungen, die Funktion der verschiedenen Zelltypen im Blattgefäßsystem von Pflanzen zu identifizieren.
Das Blattgefäßsystem von Pflanzen spielt eine Schlüsselrolle beim Transport von gelösten Stoffen von ihrem Entstehungsort - zum Beispiel von den Pflanzenzellen, die die Photosynthese betreiben - zum Ort ihrer Speicherung oder Verwendung. Zucker und Aminosäuren werden über die Leitungsbahnen des Phloems von den Blättern zu den Wurzeln und den Samen transportiert.
Das Phloem ist der Teil des Gewebes von Gefäßpflanzen, der die Siebelemente - wo die eigentliche Verlagerung stattfindet - und die Begleitzellen sowie die Parenchymzellen des Phloems umfasst. Die Blattadern bestehen aus mindestens sieben verschiedenen Zelltypen, die spezifische Aufgaben in den Bereichen Transport, Stoffwechsel und Signalübertragung haben.
Herzlichen Glückwunsch Dr. Bezrutczyk!
Die erste PHD des IMP, Dr. Margot Bezrutczyk! Wir haben sie nach ihrer Verteidigung via Zoom gefeiert!
Wir sind traurig, dass sie uns verlässt, aber wir sind sicher, dass sie in ihrem neuen Job sehr erfolgreich sein wird. Viel Glück, Dr. Margot!
Neuer ERC Synergy Grant wird an der HHU koordiniert
Prof. Dr. Wolf B. Frommer and Prof.Dr. Rüdiger Simon of Heinrich-Heine-University Düsseldorf (HHU), along with Prof. Dr. Waltraud Schulze (University of Hohenheim) and Prof. Dr. Wolfgang Baumeister (Max Planck Institute for Biochemistry) have received 10 million Euro from the European Research Council (ERC) to fund the "SymPore" project. The mission of this collaborative project is to elucidate the structure and function of the enigmatic cell-cell connections of plants, the so-called plasmodesmata. Link: here HHU-News
Komboka Transformation Protocol
Efficient protocol for Agrobacterium-mediated transformation of elite-indica rice variety Komboka established at HHU
Our rice team Van, Melissa and Paula, with strong support from CIAT, Colombia and IRRI, the Philippines, established protocols for transformation of the elite rice variety Komboka, which was specifically bred for Africa. They prepared a very detailed protocol that will hopefully help to extend the approach to many other elite indica varieties. Link : here
Eine neue Publikation in The Plant Cell
SNAP-Tagging ermöglicht Proteinlokalisierung in hoher Auflösung | Plant Cell
Unser Team am ITbM unter der Leitung von Masayoshi mit maßgeblichen Beiträgen von Ryu, Akira, Nori und Chemikern des ITbM und der Universität Tokio demonstriert hier, dass die Selbstmarkierung von Proteinen (z.B. durch SNAP-Tagging) hervorragend funktioniert und zur Visualisierung von Prozessen in intakten Pflanzen, wie z.B. Zellteilung, Mikrotubuli oder Endozytose, verwendet werden kann.
Die Links sind unten
Herzlichen Glückwunsch Susanne!
April 2020
Unsere Bachelor-Studentin im Team Rice Susanne Vollmer hat ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes erhalten.
Die Studienstiftung des deutschen Volkes vergibt Stipendien an herausragende Studierende, unabhängig von ihrer politischen, weltanschaulichen oder religiösen Überzeugung und Zugehörigkeit. Studienstiftung des deutschen Volkes
Gemeinsame Anstrengungen zur Bekämpfung von Reiskrankheiten in Indien
27. Februar 2020
Ein großer Teil der indischen Landwirte lebt vom Reisanbau, und 70 % von ihnen haben Betriebe, die im Durchschnitt kleiner als 0,4 Hektar sind - das ist etwa die Hälfte der Größe eines Fußballfeldes. Schon eine einzige Infektion kann ihre Lebensgrundlage unmittelbar gefährden. Außerdem werden in vielen Teilen Asiens Krankheiten wie die Kraut- und Knollenfäule bei Reis durch das Versprühen von Antibiotika und extrem gefährlichen Pestiziden bekämpft, die hier in Europa nicht zugelassen sind. Das bedeutet, dass wir dringend effiziente Lösungen brauchen, um die Lebensgrundlage und die Gesundheit der Landwirte in Indien zu sichern.
Die HHU und das ICAR haben vereinbart, gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchzuführen, bei denen die HHU von den umfangreichen Erfahrungen des ICAR lernen wird. Im Gegenzug wird die HHU ihr Wissen und ihre Technologie dem ICAR zur Verfügung stellen.
ICAR in New Delhi
(Von Links): Dr. Yadav, Dr. Singh, Dr. Mohapatra, Dr. Schmidt, Dr. Singh, Dr. Arunachalam
2019 Highly Cited Researchers
19. Nov. 2019
Wolf B. Frommer ist erneut zum „Highly Cited Researcher“ des Jahres 2019 gewählt worden. Er bedankt sich bei seinem Team, das diesen Erfolg erst möglich gemacht hat.
Mit dieser Auszeichnung werden die weltweit einflussreichsten Forscher des letzten Jahrzehnts gewürdigt, die mehrere hochzitierte Arbeiten verfasst haben, die im Web of Science unter den ersten 1 % der Zitate nach Fachgebiet und Jahr rangieren.
Das “Healthy Crops” Projekt
vier weitere Institutionen zur Bekämpfung der bakteriellen Reisfäule, einer der größten Herausforderungen für Kleinbauern
Zwei Veröffentlichungen in Nature Biotechnology
Das Projekt „Healthy Crops“ unter der Leitung von Alexander-von-Humboldt-Professor Wolf B. Frommer von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) hat eine Strategie zur Bekämpfung der „bakteriellen Krautfäule“ (BLB) entwickelt, einer der verheerendsten Reiskrankheiten in weiten Teilen Asiens und Afrikas. BLB hat erhebliche Auswirkungen auf Kleinproduzenten in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Die jüngste Verlängerung der Projektfinanzierung geht mit der Aufnahme neuer wissenschaftlicher Partner einher, insbesondere von ICAR-Instituten in Indien und IRRI-Partnern aus Kenia und dem Donald Danforth Plant Science Center. Ziel des Projekts ist es, BLB-resistente Reislinien für Kleinbauern in Asien und Afrika bereitzustellen. Von: Arne Claussen
- Nature Biotechnology volume 37, pages1344–1350(2019)
- Nature Biotechnology volume 37, pages1372–1379(2019)
2018 Highly Cited Researchers
Prof. W. B. Frommer wurde das fünfte Jahr in Folge (!) von Clarivate Analytics als hochzitierter Forscher von Weltrang ausgezeichnet.
Scientist Dr. Y. Arra: Humboldt Research Fellowship for Postdoctoral Researchers
Dr. Yugander Arra awarded a Humboldt Research Fellowship for Postdoctoral Researchers, is in now IMP member from August 2019. Pressemitteilung der HHU
GENOMEDITIERUNG: Mit diesem Urteil hat die europäische Vernunft ausgedient
Sarah Schmidt und Wolf. B. Frommer vom IMP veröffentlichte einen Artikel in der FAZ (nur in deutscher Sprache)
Tsungming Tu-Award Forschungspreis
Prof. Dr. Wolf B. Frommer, Institut für Molekulare Physiologie, wurde mit dem, für ausländische Wissenschaftler, höchsten Preis Tawains, dem Tsungming Tu-Award geehrt (TAIPEI TIMES).
2017 Highly Cited Researchers
Prof. W. B. Frommer wurde von Clarivate Analytics zu den „Highly Cited Researchers 2017“ ernannt.
Die Highly Cited Researchers-Liste, die nun im 4. Jahr erscheint, repräsentiert einige der einflussreichsten Wissenschaftler der Welt. Ausgewählte Forschungsarbeiten gehören zu den 1 % der am häufigsten zitierten Arbeiten in einem bestimmten Bereich und im Jahr ihrer Veröffentlichung, was ein Zeichen für außergewöhnliche Wirkung ist.
Abwehr von Krankheitserregern in Reis
Düsseldorfer Pflanzenforscher wird von der Bill & Melinda Gates Foundation gefördert
Ein internationales Team von Forschern aus Deutschland, den USA, Frankreich, Kolumbien und den Philippinen unter der Leitung von Prof. Dr. Wolf B. Frommer von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) erforscht in den kommenden Jahren resistente Pflanzen gegen einen gefährlichen Reiserreger. Das Projekt wird von der Bill & Melinda Gates Foundation mit sechs Millionen US-Dollar bis 2021 gefördert.
Preisverleihung Alexander von Humboldt-Professur 2017
Am 16. Mai 2017 erhielt, als einer von sechs Preisträgern, Prof. Dr. Wolf B. Frommer den höchstdotierten Forschungspreis Deutschlands, die Alexander von Humboldt-Professur. Die Preise überreichte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka zusammen mit dem Präsidenten der Humboldt-Stiftung Helmut Schwarz während einer Festveranstaltung in Berlin.